Pfingstgruß

„Denn Gott hat uns nicht den Geist der Verzagtheit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit“ schreibt Paulus an seinen Schüler Timotheus und an uns heute (2 Tim 1,7).
Gerade in einer Krise, in Zeiten der Unsicherheit, in Zeiten großer Belastungen haben wir alle den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit sehr nötig. Umso stärker wirkt Gottes Geist, wenn wir uns gegenseitig ermutigen, unsere Hoffnungen und Freude teilen, zugleich uns dem Geist der Angst und der Verzagtheit entgegenstellen. Mit Gottes Kraft, mit der Kraft des Hl. Geistes ist es möglich; aus eigener Kraft eher zweifelhaft. So entscheiden auch wir selbst, wie weit und welchem Geist wir uns öffnen.

Möge das diesjährige Pfingstfest in der Corona-Zeit uns für viele Gaben des Geistes öffnen und dem Heiligen Geist Raum geben, in unserem eigenen Leben und in unserem Umfeld.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen:
– ermutigende Worte,
– kraftvolle Antworten,
– hoffnungsvolle Aussichten,
– liebende Mitmenschen
– in einer besonnenen Gesellschaft.
Ihr Pfarrer Lucjan Widz