Neue strengere Vorgaben für Gottesdienste in der Pandemiestufe 3 (rot)

Wir laden herzlich ein und freuen uns, wenn Sie mit uns Gottesdienste feiern.

Allerdings gelten ab sofort in Ulm in der Pandemiestufe 3 (rot) folgende zusätzliche Schutzmaßnamen:

  • verpflichtende Teilnehmererfassung (mit gesetzlich vorgeschriebener Aufbewahrungsfrist, leider!)
  • Maskenpflicht während des ganzen Gottesdienstes (nur Kinder unter 6 Jahren, Personen mit einem aktuellen ärzlichem Attest sind befreit, Gottesdienstleitung, Sänger u. Lektoren während des Sprechens/Singens) s. Anordnung unten.
  • Gemeindegesang nicht mehr möglich, nur wenige Personen auf der Empore (max. 8 Sängerinnen und Sänger)
  • keine Teilnahme bei Krankheitssymptomen (Fieber über 38 Grad, trockener Husten, Verlust der Geruchs- und Geschmackssinns).

Wir bitten um Verständnis und Rücksichtsnahme!

Zur Information: Bischof Gebhard Fürst: Anordnungen zur Feier der Liturgie vom 23.Okt.2020 (Pdf-Datei)

Ermutigung in Zeiten der neuen strengeren Auflagen
„Singt und spielt dem Herrn in eurem Herzen“ Epheser 5,19
Liebe Mitchristen! Wieder kommt es auf uns zu, dass wir als Gemeinde im Gottesdienst nicht singen dürfen, nicht mal ein Halleluja, obwohl wir doch Masken tragen. Wenigstes dürfen die wenigen Sängerinnen und Sänger auf der Empore mit dem Organisten unsere Gottesdienste weiterhin musikalisch gestalten. Dafür ein großes Vergelt’s Gott! Entsprechend dem Wort von Paulus aus dem Brief an die Gemeinde in Ephesus können wir doch dem Herrn in unseren Herzen singen, und darauf kommt es an.
Nachdem sich unsere Stadt Ulm zurzeit in der sog. roten Zone (Pandemiestufe 3) befindet, betrifft uns allgemeine Maskenpflicht auch während des Gottesdienstes. Nur Kinder unter 6 Jahren und Personen mit einem ärztlichen Attest sind von dieser Pflicht entbunden. Wir decken zwar unsere Nase und den Mund zu, öffnen umso mehr unsere Herzen füreinander und für Gott. Schließlich ist es uns Gott wert, alle möglichen Hindernisse zu bewältigen, um Gott nahe zu sein, Ihn gemeinsam zu loben, zu bitten und zu danken.
Auch die neueste, umständlichste Auflage, dass alle Namen der Gottesdienstmitfeiernden erfasst werden müssen (mit 4 Wochen Aufbewahrungsfrist), wird uns nicht erschrecken und von der Mitfeier der Gottesdienste, des Rosenkranzes und anderen liturgischen Angebote abhalten.
Gewissenhaft wollen wir als Christen die neuen Auflagen zum Schutz aller Mitfeiernden beachten. Wir wissen auch, dass gerade unser christlicher Glaube, unsere Hoffnung und Liebe, Gebet und gemeinsamer Gottesdienst für uns in solchen Zeiten eine ganz große Hilfe, eine unverzichtbare Kraftquelle und innerer Schutz sind. Andererseits was wir – aus ärztlichen Sicht empfohlen – zur Eindämmung der Pandemie beitragen können, sollen wir selbst auch tun und nicht nur von Gott und von Regierungen erwarten. Wenn Sie selbst mal nicht ganz frei von Krankheitssymptomen sind, oder Angst vor Ansteckung haben, bleiben Sie zu Hause und feiern Sie Gottesdienste in einer großen geistigen Gemeinschaft am Fernsehen, im Radio oder im Livestream (über Smartphone, Tablet, PC). Unsere Liebe zu Gott und unser Glaube sollten durch diese Corona-Bewährungsprobe nicht schwinden und zur Entfremdung führen, im Gegenteil. In solchen Zeiten wie die Unseren brauchen wir Gottvertrauen, Hoffnung, Zuversicht, Mut, innere Stärke, Frieden, Gottes Nähe, seine Hilfe und Schutz mehr denn je. Helfen wir einander!
Singen wir dem Herrn in unseren Herzen und bitten um seinen Beistand und Segen. Seien Sie behütet!
Ihr Pfarrer Lucjan Widz